Rätselhaft! Mit dem FCSB Bukarest zeigt der Play-off-Gegner des LASK zur Europa League vor, Hinspiel am Donnerstag in Linz zwei völlig verschiedene Gesichter. Wobei die Schwarz-Weißen dank dem 14. Jänner eines ein wenig kennen – und damit vor dem rumänischen Meister auch gewarnt sein sollten.
Ein Pokal für die Eroberung des Champions-League-Vorgängers namens Meistercup. Einer für den Triumph im Europäischen Supercup ebenfalls 1986. Dazu 27 Trophäen für die rumänische Meisterschaft und zwei für den nationalen Landespokal . . .
FCSB Bukarest!
Wer auf die von UEFA offiziell anerkannten Erfolge des Nachfolgers von Steaua Bukarest und nunmehrigen Europa-League-Play-off-Gegner des LASK blickt, erstarrt fast in Ehrfurcht.
Wer saisonübergreifend auf die Liga-Resultate (1 Sieg, 2, Remis, 5 Niederklagen) des rumänischen Meisters blickt, denkt, dass diese Hürde trotz ihres LASK-Stotterstarts in die Saison eigentlich ziemlich sicher zu überspringen sein sollte. Blickt man aber dann noch auf die letzten internationalen Auftritte des FCSB, ahnt man doch:
So hat Bukarest in der Champions-League-Quali gegen Maccabi Tel Aviv am international gefürchteten israelischen Fußballboden mit 1:0 gewonnen.
Danach Tschechiens mit einem 71-Millionen-Euro-Kader ausgestatteten Abo-Champ Sparta in Prag ein 1:1 abgerungen, ehe man sich in Bukarest 2:3 geschlagen geben musste. Als Sieger des rumänischen Supercups, den man Anfang Juli souverän mit 4:0 gewonnen hat.
Wir sind auf einen sehr spielstarken Gegner getroffen, haben gesehen, in welchen Bereichen wir uns steigern müssen.
Der damalige LASK-Trainer Thomas Sageder am 14. Jänner nach dem Test-1:3 gegen Bukarest
Klingt, als hätte der LASK-Gegner zuletzt zwei Fußball-Gesichter gezeigt. Von denen die schon im Winter im Betreuerstab bzw. Kader stehenden Linzer eines zumindest ein bisschen kennen müssten.
LASK – Bukarest 1:3
Am 14. Jänner kam es nämlich im Türkei-Camp zum Test LASK – FCSB Bukarest, den die Rumänen 3:1 gewannen.
„Wir sind auf einen sehr spielstarken Gegner getroffen“, erklärte der damalige LASK-Trainer Thomas Sageder. Dessen Worte heute wie ein warnendes Vermächtnis klingen, auch wenn der aktuelle rumänische Meister am Wochenende in der Tabelle sogar auf Platz 12 abgestürzt ist.
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