Hans-Peter Wipplinger, ein gebürtiger Schärdinger, leitet das renommierte Leopold Museum in Wien – und wird Direktor bleiben. Der Vorstand der Privatstiftung sprach sich einstimmig für eine Vertragsverlängerung bis 2030 aus.
Hans-Peter Wipplinger (56) ist seit Oktober 2015 Direktor des im Museumsquartier ansässigen Leopold Museums. Der Kunsthistoriker leitete zuvor von 2003 bis 2007 das Museum Moderner Kunst Wörlen in Passau und von 2009 bis 2015 die Kunsthalle Krems. Der Kunstmanager Stipsicz zeichnet seit 2020 für die Finanzen des Ausstellungshauses verantwortlich. Beide wurden nun verlängert.
Die Freude ist etwas überschattet: Wie berichtet verstarb vorige Woche die Kunstsammlerin Elisabeth Leopold im Alter von 98 Jahren. An der Seite ihres 2010 verstorbenen Ehemanns Rudolf hatte sie eine der bedeutendsten Sammlungen der Wiener Moderne aufgebaut, die seit 2001 im Leopold Museum bestaunt werden kann
Neue Sachlichkeit und Wiener Moderne
Im Zentrum des Ausstellungsprogramms 2024 steht die „Neue Sachlichkeit“. Einer groß angelegten Überblicksschau zu den deutschen VertreterInnen dieser Kunstrichtung, folgt im Herbst die erste umfassende Werkschau zum bedeutenden österreichischen neusachlichen Künstler Rudolf Wacker in Wien.
Ein besonderer Höhepunkt des Ausstellungsjahres ist die erstmalige Präsentation des Backhausen-Archivs mit Preziosen der Wiener Moderne, von Koloman Moser bis Josef Hoffmann.
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