Eine rumänische Einbrecherbande trieb heuer monatelang in Wien und Niederösterreich sein Unwesen. Im Zuge ihre Touren richteten sie einen Gesamtschaden in der Höhe von rund 200.000 Euro an. Nun klickten die Handschellen.
Ins Rollen gebracht waren die Ermittlungen nach verdächtigen Beobachtungen einer Spaziergängerin Ende März in Wien-Donaustadt. Die Frau sah einen Mann, wie dieser einen aufgeschnittenen Tresor in einen Altarm der Donau warf. Die Augenzeugin notierte sich die Kennzeichen jenes Fahrzeugs, in welchen wenig später der Verdächtige einstieg, und alarmierte die Polizei.
22 Einbrüche in Einfamilienhäuser geklärt
Ziemlich rasch war den Beamten klar, dass es sich nicht nur um den Fall einer unerlaubten Müllablagerung gehandelt hatte, sondern mehr dahintersteckte. Im Zuge intensiver Ermittlungen konnte man drei rumänischen Staatsbürgern (29, 31 und 41 Jahre) auf die Schliche kommen und ihnen 22 Einbrüche in Einfamilienhäuser nachweisen. Laut Polizei könnte aber die Dunkelziffer noch weitaus höher liegen.
„Das Vorgehen der Tatverdächtigen war, dass sie Fenster einschlugen bzw. aufbrachen, um in die Häuser zu gelangen. Anschließend stahlen sie vorwie-gend Tresore, Schmuck und Bargeld“, heißt es seitens der Polizei. Zwei Täter konnten Ende Mai auf frischer Tat ertappt und dingfest gemacht werden. Der Dritte im Bunde wurde in seinem Heimatland gefasst und anschließend nach Österreich ausgeliefert. Sie alle befinden sich in Untersuchungshaft.
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