Im letzten Moment konnte eine Roma-Karawane auf dem Parkplatz der Trabrennbahn Baden zur Weiterfahrt überzeugt werden. „Für den Tag darauf war ein großes Event angesagt“, so Rennbahn-Chef Horst Neumann zur „Krone“. Durch Intervention bei der Gemeinde zog man ab – aber erst, nachdem eine Ersatzwiese angeboten wurde ...
Zum Verhandeln mit der Gruppe holte man eigens einen Französisch-Lehrer, der die Gespräche ohne Zwischenfälle meisterte. „Ich bin zufrieden“, so Neumann zur Krone. „Denn fast die Hälfte des – ohnehin sehr knapp bemessenen – Parkplatzes wurde durch die Camper blockiert.“
FPÖ Baden reagierte mit scharfen Worten
Genervt reagierten jedoch Badens FPÖ-Gemeinderat Peter Doppler und Leon Stelzer, Jugendobmann der FPÖ Baden: „Nun hat also auch Baden ein Roma-Problem. Die illegale Landnahme von fahrenden Roma und Sinti hat nun auch Baden erreicht. Wer sich so verhält, hat unser Gastrecht verwirkt“, meinen die Politiker.
Für die Karawane ging es aber nur ein Stück weiter: Eine Wiese vor einem Fußballplatz ist dem fahrenden Volk zur Verfügung gestellt worden.
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