Großes Jubiläum in Maria Plain in Bergheim, einem Kraftplatz mit traumhaftem Panorama über die Stadt: Pilgern boomt aktuell. Das Gnadenbild der Maria ist weitherum berühmt. Es wurden sollen so einige Wunder vollbracht worden sein.
Der Kraftort des Stiftes St. Peter am Plainberg ist geschichtsträchtig: Das Gnadenbild, auf dem Maria zärtlich den Schleier vom Jesuskind lüftet, wird weit über die Wallfahrtskirche hinaus verehrt. Es sind rund um das bei einem Brand unversehrte Bild verschiedene wundersame Geschichten überliefert. „Ein krummgeborener Mann, der auf allen vieren krichend“ konnte beispielsweise plötzlich wieder aufrecht gehen. 1650 kam es auf dem Plainberg, Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg ließ später eine mächtige Kirche errichten. Sogar eine Bruderschaft war früher am Plainberg aktiv, sie löste sich über die vielen Jahre aber auf.
Bis heute kommen Wallfahrer aus aller Welt. „Pilgern boomt“, so Pater Petrus, seit Ostern Superior am Plainberg. Einheimische Spaziergänger kommen und bringen ihre Sorgen herauf, auch immer mehr E-Biker sind darunter. Sogar eine Pilger-Gruppe aus Indonesien durfte er vor Kurzem begrüßen.
Eine Woche lang wird gefeiert
Für die Festwoche zum 350-Jahr-Jubiläum, die am Donnerstag startete, wurde die Wallfahrtskirche herausgeputzt. Begonien blühen am Hochaltar.
Die Infrastruktur rund um die Kirche funktioniert: Wirtshaus, ein Wallfahrtsladen, die Kerzenkapelle, die früher Brotkapelle für Arme war. Pater Petrus hat noch einen weltlichen Wunsch: „Ein Öffi-Anschluss fehlt.“ Die Festwoche währt bis Mariä Himmelfahrt.
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