Luca K. soll die „rechte Hand“ von Beran A. – jenem 19-jährigen Burschen, der auf einem der Wiener Taylor-Swift-Konzerte ein grauenhaftes Massaker geplant hatte – gewesen sein. Jetzt spricht die Familie des mutmaßlichen Zweittäters in der „Krone“.
Die Vorwürfe gegen Luca K. (17) wiegen schwer: Er soll von den Terror-Plänen seines „besten Kumpels“ Beran A. (19) gewusst und vorgehabt haben, ihm bei der Durchführung des Anschlags bei einem der Taylor-Swift-Konzerte zu helfen ...
„Er chillt oft mit Freunden“
Anschuldigungen, die nun von der Familie des Burschen als „völlig unsinnig“ bezeichnet werden. „Luca ist in Wahrheit ein total lieber, harmloser Bub“, behaupten seine Eltern, „in seiner Freizeit fährt er oft mit seinem Rad spazieren oder er verbringt Zeit mit seinen Freunden – meist daheim. Um zu chillen.“
Beran A. kenne er „schon seit seiner Kindheit. Die beiden trafen sich bis zuletzt manchmal zum Tratschen und Späßemachen.“
Mein Mandant ist total westlich eingestellt. Wie seine Familie verachtet er den IS.
Anwalt Nikolaus Rast
Luca A.s Schwester: „Mein Bruder ist sicherlich kein Islamist; als er noch zur Schule ging, besuchte er gerne den Religionsunterricht. Und er fand es auch schön, kirchliche Messen anzuhören. Außerdem möchte ich anmerken: Er ließ sich nie einen Bart wachsen.“
„Nebenbei arbeitete er bei einer Firma ...“
Wie auch immer: Nach dem Polytechnikum begann der in Wiener Neustadt Geborene eine Lehre zum Spannungstechniker, „nebenbei arbeitete er bei einer Firma, die Gerüste auf- und abbaut.“
Zuletzt im Ernst-Happel-Stadion ...
Jobbte auch beim Rammstein-Konzert
„Vor einigen Wochen jobbte Luca in Kärnten beim Rammstein-Konzert. Da hätte er ja auch schon zuschlagen können, wenn er ein IS-Anhänger wäre.“
Ob die Staatsanwaltschaft mit solchen Argumenten von der Unschuld des 17-Jährigen zu überzeugen sein wird, scheint fraglich.
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