Ein Geistlicher aus Niederösterreich soll in seiner Dienstwohnung große Mengen Crystal Meth hergestellt haben. „Aber ich bin trotzdem kein Sünder“, sagt er jetzt, „denn ich habe mit meiner Tat gegen keines der Zehn Gebote verstoßen“.
Er wirkt, als würde er ein wenig entrückt sein von dieser Welt. In seiner augenscheinlichen Schüchternheit. In seiner Vorstellung davon, was gut und was böse ist; in seinem offenkundigen Drang, die Tragweite seines Vergehens nicht erkennen zu wollen. Er – dieser 38-Jährige, der jetzt gemeinsam mit vier anderen Männern in einer Zelle der Justizanstalt Krems in Untersuchungshaft sitzt.
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