Dornbirn-Trainer Orie:

„Ich traue mich kaum, hart zu trainieren“

Vorarlberg
07.08.2024 18:29

Zweitliga-Absteiger Dornbirn ist zwar perfekt in die neue Saison gestartet, trotzdem machen sich aber auch ein paar Sorgenfalten auf dem Gesicht von Trainer und Sportdirektor Eric Orie breit. Denn mit einem großen Kader sind die Rothosen in der Herbstsaison nicht gesegnet.

Abwechslungsreich und intensiv gestaltete sich der Saisonauftakt für den FC Dornbirn, gleich auf drei Hochzeiten innerhalb von zehn Tagen tanzten die Messestädter. Erst schlugen sie sich im ÖFB-Cup tapfer gegen RB Salzburg, dann fegte der Zweitliga-Absteiger zum Start der Regionalliga-West Schwaz mit 6:1 von der Birkenwiese, am Dienstagabend besiegten die Rothosen noch das Hohenemser 1b im VFV-Cup und stehen damit in Runde drei.

Ein gelungener Start also für Eric Orie und seine Mannschaft. „Die Bullen waren ein Highlight, Schwaz war ein Erlebnis. Natürlich ist die Euphorie groß bei uns“, bestätigt der Trainer. „Im Moment sind wir ein Team. Aber jetzt müssen wir es auch bis zum Ende der Saison bleiben. Und das gleich im nächsten Spiel gegen Kufstein bestätigen.“ Denn Orie ist noch äußerst vorsichtig, was Prognosen für die anstehende Spielzeit betrifft. Im sportlichen Bereich ist nach dem Zwangsabstieg alles frisch, der neugeformte Spielerkader hatte noch nicht viel Zeit, um sich richtig kennenzulernen.

Die gute Leistung aus den ersten drei Spielen gibt aber etwas Sicherheit. Dornbirns Kader hat Qualität, auch mehr Erfahrung als viele andere RLW-Teams. „Es könnte etwas schlummern bei uns“, meint Orie, „aber im Moment sehe ich schon noch sehr viele Baustellen.“

Ljubomir Popovic geht auf Weltreise, fehlt Dornbirn im Herbst.
Ljubomir Popovic geht auf Weltreise, fehlt Dornbirn im Herbst.(Bild: GEPA pictures)

Nicht viel Puffer
Denn der holländische Trainer hatte zum Vorbereitungsstart zwar noch 18 Feldspieler zur Verfügung, nun sind es aber nurmehr 16 – Lubo Popovic macht sich auf Weltreise, Eren Yüzüak ist erst im Frühjahr spielberechtigt. „Der Kader ist sehr schmal, ich traue mich kaum, hart zu trainieren“, gesteht Orie. „Es darf nicht viel passieren bei uns. Wir müssen uns in den Winter retten, dann können wir mit mehr Zeit reagieren.“

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