Weltweit machte die Letzte Generation am Mittwoch mit Protesten auf Flughäfen auf den Klimawandel aufmerksam. Auch der Vienna Airport in Schwechat war betroffen. Kommenden Samstag sollen weitere Störaktionen folgen. Die Polizei und auch der Flughafen Schwechat sollen bereits „für alle Eventualitäten gut gerüstet“ sein.
Der Flughafen Wien-Schwechat sei mit insgesamt 670 Polizistinnen und Polizisten „in voller Alarmbereitschaft“ an Ort und Stelle, sagte der Flughafen Wien. Zusätzlich werde das Gelände mit mehreren Drohnen überwacht.
Weitere Blockaden sollen verhindert werden
Damit wolle man Störaktionen, wie am Mittwoch, weitgehend im Vorfeld verhindern. Denn zuletzt hielten vier Personen im Check-in-Bereich eine Kundgebung ab und verschütteten dabei orange Farbe. Damit sorgten sie für Chaos im Flugverkehr.
Gleichzeitig war beispielsweise auch der Flughafen in Frankfurt von den Klimaaktivisten blockiert worden. Aufgrund der Blockade fielen in der Früh sechs Verbindungen zwischen Wien und Frankfurt (drei ankommende und drei abfliegende) aus, teilte der Flughafen Wien mit.
„Weltweiter Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle“
In einer Mitteilung forderte die Gruppe Letzte Generation erneut „ein rechtsverbindliches internationales Abkommen mitzugestalten und zu unterzeichnen, das den weltweiten Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle bis 2030 regelt“.
Hohe Freiheitsstrafen
Bereits am Wochenende hatte der Flughafen angekündigt, jegliche Störaktionen strafrechtlich zu verfolgen und zur Anzeige zu bringen. Jede Aktion, die eine Störung des Flugbetriebs oder eine Gefährdung von Passagieren, Luftfahrzeugen oder Beschäftigten zur Folge hat oder versucht wird, verletze das Gesetz und könne mit hohen Freiheitsstrafen bis zu 20 Jahren – im Falle eines tödlichen Ausgangs sogar mit einer lebenslangen Strafe – geahndet werden.
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