Auch so geht Urlaub: für eine Diebstour durch Österreich mit einem Komplizen (19) mietete ein Weißrusse (23) eigens in Wien für eine Woche einen Wagen. In Weyer war die kriminelle Reise zu Ende, nach einer Verfolgungsjagd wurde das Duo von der Polizei gefasst, bezog nun eine Unterkunft auf Staatskosten, sitzt im Polizeianhaltezentrum in Wels.
Ein 23-jähriger Weißrusse reiste in den vergangenen Tagen illegal nach Österreich ein, um mit seinem ebenfalls illegal aufhältigen 19-jährigen weißrussischen Komplizen Ladendiebstähle zu begehen. Gestohlen wurden dabei vorwiegend hochpreisige Alkoholika und Toilettenartikel. In Wien mieteten sie dafür extra einen Pkw für eine Woche.
Kassiererin sprach das Duo an
Am Mittwoch versuchten sie kurz vor 18 Uhr in einem Supermarkt im Gemeindegebiet von Weyer einen Ladendiebstahl zu begehen. Sie füllten ihren Einkaufswagen mit Waren und versuchten das Geschäft durch die Eingangstüre wieder zu verlassen. Eine aufmerksame Kassiererin bemerkte dies und sprach einen der beiden an, woraufhin dieser zum bereits wartenden Pkw flüchtete. Wegen der umgehend erstatteten Anzeige konnten die Polizisten den Wagen noch im Ortsgebiet von Weyer wahrnehmen und die Verfolgung aufnehmen.
150 Rasierklingenverpackungen und hochpreisige Alkoholika im Kofferraum
Mit weit überhöhter Geschwindigkeit raste das Fahrzeug durch das Ortsgebiet. Dennoch gelang es den Beamten, den Wagen anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass im Kofferraum, unter der Ablage versteckt, ca. 150 Rasierklingenverpackungen und hochpreisige Alkoholika versteckt waren. Da die beiden Insassen keinen Nachweis über den rechtmäßigen Besitz dieser Gegenstände bzw. keinen Kaufbeleg vorweisen konnten, wurden sie vorläufig festgenommen und die Gegenstände sichergestellt.
In Polizeianhaltezentrum überstellt
Bei den darauffolgenden Ermittlungen ergaben sich weitere Tathandlungen durch die beiden im gesamten Bundesgebiet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Beschuldigten auf freiem Fuß angezeigt. Wegen der Unrechtmäßigkeit ihres Aufenthalts blieben sie aber dennoch in Polizeigewahrsam. Sie wurden in das Polizeianhaltezentrum Wels überstellt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.