Sechs Verletzte
D: Lkw fährt an Bushaltestelle in Menschengruppe
Der mit rund 26 Tonnen Schotter beladene Anhänger des Lastwagens kippte um, als der Lkw in den Morgenstunden in die Menschengruppe an der Bushaltstelle krachte. Augenzeugen des Unfalls und Anrainer seien den Verletzten sofort zu Hilfe geeilt, berichtete die "Rheinische Post" in ihrer Onlineausgabe.
Passantin schwebte in Lebensgefahr
Zwei Schülerinnen, die sich unter den an der Haltestelle wartenden Menschen befanden, erlitten bei dem Unfall schwere Beinverletzungen. Zwei Frauen im Alter von 47 bzw. 59 Jahren seien auch am Oberkörper verletzt worden, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Zeitung. Die 47-Jährige schwebte demnach zwischenzeitlich in Lebensgefahr, ihr Gesundheitszustand sei aber mittlerweile stabil. Die Passantin hatte sich bei dem Unfall Verletzungen an den Rippen und einen Becken- und Unterschenkelbruch zugezogen.
Nach dem Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte war zudem die Befürchtung aufgekommen, dass sich unter dem vom Lkw geladenen Schotter, der sich nach dem Unfall auf der Fahrbahn verteilt hatte, weitere Unfallopfer befinden könnten. Nach einer rund dreistündigen Bergungsaktion wurde aber Entwarnung gegeben, so die Zeitung.
Lkw-Lenker übersah Verkehrsinsel
"Es sieht so aus, dass der Fahrer in der Dunkelheit eine Verkehrsinsel übersehen hat", zitierte die "Rheinische Post" den Sprecher der Polizei. Der 31-Jährige habe daraufhin offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei mit dem Lkw in die Bushaltestelle gefahren. "Momentan gehen wir davon aus, dass die Beschilderung aufgrund der Witterung verdreckt war und dementsprechend nicht gesehen werden konnte. Das Scheinwerferlicht wird dann einfach nicht reflektiert", so der Polizeisprecher.
Der Lenker, der bei dem Unfall leicht verletzt wurde, sei nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht zu schnell unterwegs gewesen. Der Lastwagen sei auch nicht überladen gewesen, hieß es am Mittwochnachmittag.
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