Nach Felssturz

Ausflüge auf Bielerhöhe sollen bald möglich sein

Vorarlberg
23.07.2024 09:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Rund 60.000 Kubikmeter Fels stürzten vor kurzem auf die Silvretta-Hochalpenstraße, die noch einige Wochen gesperrt sein wird. Der Eigentümer, die illwerke vkw, wollen nun einen Wanderweg rundum den Schuttkegel anlegen, damit Touristen die Bielerhöhe auch von Vorarlberger Seite aus erreichen können.

Die am Samstag vor einer Woche abgegangene Mure hat die Silvretta-Hochalpenstraße Straße im Bereich der Kehren 13 und 14 auf einer Länge von 135 Meter drei bis vier Meter hoch verschüttet. Eine sehr viel kleinere Mure im selben Bereich hatte bereits tags zuvor eine Straßensperre notwendig gemacht, die am Samstag noch andauerte. Niemand wurde von den Erdmassen erfasst, es gab keine Verletzten. Ersten Schätzungen zufolge hieß es, die Straße werde wohl bis Herbst nicht befahrbar sein.

Busse bis zum Schuttkegel
Der am Montagabend vorgestellte Plan der Straßeneigentümer sieht vor, dass Personen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Felsrutsch gebracht werden, auf einem kurzen Wanderweg unterhalb des Schuttkegels vorbeigehen und dann in einen weiteren Bus zusteigen, der von der Bielerhöhe (2032 Meter) kommt. Auf diese Weise könnten Touristen auch von Vorarlberger Seite aus auf die Bielerhöhe gelangen. Der Tiroler Abschnitt der Silvretta-Hochalpenstraße ist ohnehin geöffnet.

Silvretta-Hochalpenstraße

Die 22,3 Kilometer lange Verbindungsstraße nach Tirol ist besonders bei Ausflüglern beliebt. Sie führt von Gaschurn/Partenen nach Galtür und schlängelt sich in 34 Kehren durch hochalpines Gelände. Die Wintersperre der Verbindung ist heuer erst am 15. Juni zu Ende gegangen.

Aber auch die Straße soll so schnell wie möglich wieder instandgesetzt werden. Noch diese Woche werden die illwerke vkw eine ausgearbeitete Variante für eine Räumung und Sicherung der Straße bei der Behörde einreichen. „Nach der erfolgten behördlichen Genehmigung stehen die Baumaschinen zur sofortigen Umsetzung bereit“, zeigte man sich beim Energieversorger optimistisch. Zur Erleichterung der Situation hat zudem die Güterwegsgenossenschaft den Güterweg Ganifer für die Zeit der Wiederherstellung mit Sondergenehmigung für den Pkw-Berufsverkehr geöffnet.

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