Erst ein Erdrutsch, nun ein Felssturz: Die Silvretta-Hochalpenstraße in Vorarlberg wird zur Problemzone. Noch ist nicht klar, wie weiter vorgegangen wird.
Nachdem erst am Freitag eine Gerölllawine auf die Silvretta-Hochalpenstraße in Vorarlberg niederging und die Straße daraufhin gesperrt werden musste, kam es Samstagfrüh zu einem weiteren Ereignis dieser Art - ein Felssturz ging auf die Straße nieder. Im Bereich der Kehren 13 und 14 wurde die beliebte Ausflugsstraße meterhoch verlegt.
Die Erdmassen lösten sich oberhalb der Straße auf einer Seehöhe von rund 1960 Metern und erstreckten sich schließlich bis 1390 Meter unterhalb der Fahrbahn. Zum Glück war die Straße zum Zeitpunkt des Murenabgangs bereits wegen des Felssturzes zuvor für den Verkehr gesperrt.
Wie die Polizei berichtet, beraten sich derzeit „fachkundige Organe“ mit dem Straßenerhalter, den Illwerken VKW, über die weitere Vorgehensweise. Die Bielerhöhe bleibt weiterhin von Tirol aus befahrbar.
Straße bei Ausflüglern sehr beliebt
Die 22,3 Kilometer lange Silvretta-Hochalpenstraße ist besonders bei Ausflüglern beliebt. Sie schlängelt sich in 34 Kehren durch hochalpines Gelände mit der Bielerhöhe als höchstem Punkt. Die Wintersperre der Verbindung war erst am 15. Juni zu Ende gegangen.
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