Geht es nach den Freiheitlichen, sollen in der Debatte um eine mögliche Verlängerung bis zur Grenze die Bürger zu Wort kommen.
Neu aufgeflammt ist die Debatte um eine mögliche Verlängerung der A 3 von Wulkaprodersdorf bis zur Grenze Klingenbach. Wie berichtet, drängt der Soproner Bürgermeister auf eine Lösung, da die ungarische Autobahn M 85 Anfang nächsten Jahres fertiggestellt werden soll. Die Autobahn wird dann an der Grenze Klingenbach enden.
Blaue Schützenhilfe
Der freiheitliche Klubobmann Johann Tschürtz schließt sich der ungarischen Forderung an: „Es ist unbegreiflich, dass sich Landeshauptmann Doskozil so vehement gegen einen Lückenschluss der A3 wehrt und hier nicht mal Lösungsansätze präsentiert.“
Bürger sollen entscheiden
Tschürtz fordert nun, dass eine Volksbefragung zu dem Thema abgehalten werden soll. Befragt werden sollen die drei nördlichen Bezirke. Laut dem Klubchef habe es bereits 2018 eine Bürgerbefragung im Nordburgenland gegeben, bei der sich von den 1000 Befragten die Mehrheit für eine Verlängerung ausgesprochen hätte. „Eine brauchbare Lösung im Sinne der Burgenländer wird mit Sicherheit nicht ohne Druck gefunden“, ist Tschürtz überzeugt. Er wird im Landtag einen entsprechenden Antrag einbringen.
Alternative Lösungen
Beim Land wurde zuletzt erneut auf den Landtagsbeschluss gegen die Verlängerung bzw. das Aus für Weiterbau-Pläne durch das Ministerium verwiesen. Eine Arbeitsgruppe arbeite an alternativen Lösungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.