"Das interessiert mich nicht", soll der 40-Jährige gesagt haben, als ihn ein Innsbrucker bat, bei der Suche nach seinem verschütteten Freund zu helfen. Der Beschuldigte bestreitet jedoch, die Hilfe verweigert zu haben. Seine Rechtfertigung muss jetzt von der Staatsanwaltschaft geprüft werden. Eine Anzeige ist erfolgt. Dem Beschuldigten droht bis zu ein Jahr Haft.
Gesuchter meldet sich bei Polizei
Nach dem Mann aus dem deutschen Landkreis Landsberg war nach dem Lawinenunglück gesucht worden. Aufgrund der Medienberichterstattung hatte er sich am Mittwoch schließlich telefonisch bei der Polizei gemeldet. Da er sich im Ausland befand, konnte er zunächst nicht befragt werden.
Bei dem Lawinenunglück auf dem rund 3.000 Meter hohen Zischgeles war ein 38-jähriger Steirer unter den Schneemassen verschüttet worden. Er konnte erst nach längerer Zeit geortet und ausgegraben werden. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und starb einen Tag später in der Innsbrucker Uni-Klinik.
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