Gemeinsame Initiative von Land, ÖBB und Gemeinden: Erstmals bringen S-Bahnen die Besucher zu großen Brauchtumsveranstaltungen. Sie verkehren bis in die Morgenstunden.
In der jahrhundertealten Geschichte der Brauchtumsfeste wird ein neuer Meilenstein gesetzt: Ab heuer werden Brauchtumsfeste wie der Villacher Kirchtag (28. 7. bis 4. 8.), Bleiburger Wiesenmarkt (30. 8. bis 2. 9.) und der Wiesenmarkt in St. Veit (28. 9. bis 7. 10.) mit der S-Bahn angefahren. „So nutzen wir nachhaltig unsere Ressourcen. Es schützt die Umwelt und bringt Besucher sicher und komfortabel zu den Veranstaltungen“, sagt ÖBB-Regionalmanager Reinhard Wallner.
Dabei ziehen Verkehrsverbund, ÖBB und Land an einem Strang. Dieses umfangreiche Mobilitätsangebot wurde durch wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Umgang mit Ressourcen und öffentlichen Mitteln möglich gemacht. Beim Betrieb des S-Bahn-Netzes wurden jährlich 200.000 Euro eingespart.
Villachs Stadtmarketing-Geschäftsführer Pierre Bechler begrüßt die Initiative: „Unsere Kirchtagsbesucher können sich entspannt in der S-Bahn zurücklehnen und die Fahrt genießen.“ Bleiburgs Bürgermeister Stefan Visotschnig: „Die Koralmbahnstrecke ist für uns ein Segen. Bei uns führt die Zugverbindung ja quasi mitten ins Marktgelände.“
Die S-Bahnen fahren die Festorte halbstündlich und stündlich an, und zwar bis zwei und drei Uhr morgens. Wallner erklärt: „Es stehen auch Blaulichtgarnituren für unsere Fahrgäste bereit. Das sind zusätzliche Züge, die in Ausnahmesituationen wie etwa bei Unwettern zum Einsatz kommen.“
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