Die Auswirkungen der weltweiten IT-Panne haben nun auch den Flughafen Graz erreicht. Zwei Ankünfte und ein Abflug mussten storniert werden, es gibt zudem Verspätungen. Das Improvisationsgeschick des Grazer Teams kann einiges abfedern.
Chaotische Szenen werden weltweit von Flughäfen gemeldet, einige Airlines haben den Flugbetrieb gar eingestellt: Die IT-Panne, ausgelöst durch ein Update der Cybersecurity-Firma Crowdstrike, hat global riesige Auswirkungen. Auch der Flughafen Wien ist stark betroffen.
In Graz ist man lange vergleichsweise mit einem blauen Auge davongekommen. Generell ist hier vor allem die Fluglinie Eurowings betroffen, Airlines wie AUA, Lufthansa oder Air Dolomiti nutzen ein anderes System, so Flughafen-Geschäftsführer Wolfgang Grimus zur „Krone“.
So konnte etwa die am Vormittag aus Korfu kommende Eurowings-Maschine erst verspätet nach Berlin abheben. „Unser Team hat eine Lösung gefunden und die Passagiere manuell abgefertigt – auf einem anderen System, das wir normalerweise für Charterflüge nutzen“, erklärt Grimus.
Erste Stornierungen
Der Rückflug von Berlin nach Graz verzögerte sich aber lange und wurde schließlich storniert. Auch ein Flug aus Frankfurt, der um 18 Uhr landen sollte, wird laut Flughafen-Website nicht durchgeführt – ebenso der für 18.40 Uhr geplante Flug von Graz nach Frankfurt.
Viel Verspätung hat die Eurowings-Maschine nach Kos, dasselbe ist am Abend bei den Verbindungen von und nach Düsseldorf und Hamburg zu erwarten. Grimus rät allen Passagieren, sich bei der jeweiligen Fluglinie zu erkundigen.
Sonst ist die Steiermark glimpflich davongekommen. Weder die Energie Steiermark noch die Krankenhausgesellschaft Kages melden Probleme.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.