Schwer verletzt lag eine Alpinistin aus Tschechin nach einem Unfall im Bereich des Rotschitza-Wasserfalls unterhalb einer 15 Meter hohen felswand. Die Absturzstelle wäre lediglich zu Fuß erreichbar gewesen. Also wurde ein Einsatzteam per Seilwinde vom Helikopter abgeseilt.
Montag am frühen Nachmittag war eine 49-jährige tschechische Staatsbürgerin mit ihrem Mann und ihrem achtjährigen Kind südlich der Baumgartnerhöhe, auf einer Querung zwischen zwei Wanderwegen im Bereich des Rotschitza-Wasserfalls, am Klettersteig in der Rotschitza-Klamm unterwegs. Plötzlich stürzte sie im freien Fall über eine etwa 15 Meter hohe Felswand und schlitterte danach über einen abschüssigen Waldboden etwa 120 Meter in die Tiefe.
Die Alpinistin wurde dabei schwer verletzt – am Kopf, an Armen und Beinen. Ihr Mann alarmierte die Einsatzkräfte.
Da die Absturzstelle nur zu Fuß erreichbar war, wurden vom Rettungshubschrauber RK1 ein Notarzt und ein Sanitäter per Seilwinde zur Verletzten abgeseilt. Gemeinsam mit dem Bergrettungsnotarzt wurde die 49-Jährige erstversorgt.
Die Schwerverletzte wurde durch die Bergrettung Villach mittels Tyromont- Tragesystem und einem etwa 80 Meter langen Seilflaschenzug zurück auf den Forstweg gebracht. Dort konnte der Hubschrauber schließlich die Verletzte mittels Windenbergung aufnehmen und ins LKH Villach verbringen.
Im Einsatz stand neben den Beamten der Polizei Faak am See auch die Bergrettung mit neun Personen.
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