Weil er keine Fahrkarte kaufen wollte, drohte ein Tscheche (40), das Personal im Zug zu erschießen, sobald er Schaffner sehen sollte. So zumindest schildert es ein Zeuge, dem der 40-Jährige auch seine Waffe, versteckt im Hosenbund, gezeigt haben soll.
Großeinsatz am Linzer Hauptbahnhof: Sonntagabend rückten mehrere Polizeistreifen inklusive der Schnellen Interventionsgruppe an, um einen 40-jährigen Tschechen in einem Zug festzunehmen.
Grund: Der Mann soll zuvor gedroht haben, er werde tschechisches Zugpersonal erschießen, sobald welches sehe. Angeblich deshalb, weil er keine Fahrkarte kaufen wollte.
Waffe nicht aktiv
Also rückten die Polizisten an, nahmen den 40-Jährigen fest und stellten auch eine Faustfeuerwaffe samt Magazin sicher. Später stellte sich laut Polizei heraus, dass die Waffe zu diesem Zeitpunkt ungeladen und der Lauf von innen verschlossen war, die Pistole also deaktiviert gewesen ist.
40-Jähriger bestreitet Drohung
Dem Zeugen, der die Polizei verständigte, soll der 40-Jährige seine Waffe gezeigt haben, versteckt in seinem Hosenbund. Der Tscheche ist allerdings nicht geständig, streitet die Vorwürfe ab. Ein Alkotest bei ihm ergab 1,5 Promille. Der Mann wird angezeigt.
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