Der deutsche Essenslieferant Delivery Hero rechnet mit einer drastisch höheren Geldstrafe wegen angeblich wettbewerbswidriger Absprachen als bisher gedacht. Am Ende könnte das Unternehmen mit einer Strafe von mehr als 400 Millionen Euro belegt werden, teilte der Konzern am Sonntagabend mit.
Daher habe der Vorstand entschieden, eine bereits gebildete Rückstellung von 186 Millionen Euro deutlich zu erhöhen. Die Entscheidung basiere auf einem jüngsten informellen Austausch mit der Europäischen Kommission und anschließender detaillierter Analyse.
Der Konzern könnte mit der hohen Buße nach eigenen Angaben vom Wochenende wegen des Vorwurfs der Aufteilung nationaler Märkte, dem Austausch wirtschaftlich sensibler Informationen und Abwerbeverboten belegt werden.
Delivery Hero beabsichtige, mit der Europäischen Kommission in vollem Umfang zu kooperieren, so wie man dies schon bei den unangekündigten Durchsuchungen 2022 und 2023 getan habe, hieß es.
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