Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb hat versehentlich Bitcoins im Wert von rund 44 Milliarden Dollar (37,31 Milliarden Euro) an Kunden überwiesen. Die Panne verursachte einen Ausverkauf, der den Bitcoin-Kurs an der Börse kurzzeitig um 17 Prozent einbrechen ließ.
Bei einer Werbeaktion hätten 695 Kunden eigentlich kleine Geldprämien von 2000 koreanischen Won (1,16 Euro) erhalten sollen, bekamen stattdessen aber jeweils mindestens 2000 Bitcoins.
„Dieser Vorfall steht nicht im Zusammenhang mit Hackerangriffen oder Sicherheitslücken“, teilte Bithumb am Samstag mit und entschuldigte sich für den Fauxpas.
Nach eigenen Angaben wurden inzwischen 99,7 Prozent der irrtümlich verteilten 620.000 Bitcoins zurückgeholt. Bithumb ist nach Upbit die zweitgrößte Handelsplattform für Kryptowährungen in Südkorea.
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