In der Vorarlberger Gemeinde Brand hat sich ein dramatischer Vorfall ereignet. Ein 80-jähriger Pensionist war am Sonntag in seiner Wohnung zusammengebrochen. Rund zweieinhalb Tage lag er am Boden, ehe er mit letzter Kraft doch noch den Notruf wählen konnte.
Es müssen unvorstellbare Qualen gewesen sein, die der 80-Jährige durchlitt. Die Hilferufe des allein lebenden Pensionisten blieben ungehört, erst am Dienstagabend gelang es ihm, zum Telefon zu kriechen und den Notruf zu wählen.
Wohnungstür aufgebrochen
Da die Wohnung verschlossen war, wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Brand hinzugezogen. Nach einer kurzen Lageerkundung wurde die Wohnungstür mittels „Ziehfix“ aufgebrochen, anschließend wurde der Mann geborgen und ins Krankenhaus gebracht.
„Nachbarn können Leben retten“
Der Fall macht auch deshalb betroffen, weil die Leiden des Pensionisten so lange unentdeckt geblieben sind. Seitens der Feuerwehr Brand erging daher ein dringender Appell an die Bevölkerung: „Aufmerksame Nachbarinnen und Nachbarn können Leben retten! Besser einmal zu viel nachfragen als zu wenig. Wenn ihr eure Nachbarn länger nicht seht oder nichts von ihnen hört, zögert nicht, zu handeln!“
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