Der wichtigste Beschluss steht nun unmittelbar bevor: Der Nationalrat segnet morgen das bisher größte Öffi-Projekt in Oberösterreich ab. Bis 2032 soll die Regional-Stadtbahn durch Linz rollen, die Gesamtkosten betragen fast eine Milliarde Euro.
Es sind entscheidende Tage im Parlament in Wien, auf die auch die Verantwortlichen in unserem Bundesland lange gewartet haben: Morgen, Donnerstag, soll die Bund-Länder-Vereinbarung über die Förderung der Linzer Regionalstadtbahn endgültig abgesegnet werden.
Die Gesamtkosten betragen fast eine Milliarde Euro
Wie von der „Krone“ berichtet, zahlt der Bund für das Öffi-Projekt im Linzer Zentralraum 470 Millionen Euro, den Rest teilen sich das Land OÖ (400 Millionen Euro) und die Stadt Linz, die maximal 50 Millionen Euro zuschießt. Das sind gigantische Summen, damit soll aber der Öffentliche Verkehr im Land weiter professionalisiert werden.
Das ist ein sehr guter Tag für das Land Oberösterreich und für die Pendler. Was 30 Jahre lang nicht möglich war, wird jetzt im Parlament in Wien final beschlossen.
Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner, FPÖ
Verhandlungen zur Übernahme der Mühlkreisbahn
Wie geht es nach dem offiziellen „Go“ weiter? Laut Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner wird derzeit an einer weiteren Vereinbarung mit dem Bund gearbeitet, um die Trassen der Regio-Stadtbahn in den Linzer Haupt- und Mühlkreisbahnhof einzubinden.
Weiters laufen aktuell Verhandlungen mit dem Finanzministerium zur Finanzierung der Mühlkreisbahn, die das Land OÖ von den ÖBB übernehmen möchte. Hier spricht das Land von Kosten in der Höhe von „mehreren 100 Millionen Euro“.
Parallel arbeiten Experten auch an den Plänen, wo die Trasse zwischen dem Gasthof Lindbauer in Urfahr und der JKU verlaufen soll. „Hier gibt es verschiedene Ideen, die derzeit gesichtet werden“, sagt Steinkellner. Die komplette Fertigstellung ist für das Jahr 2032 geplant.
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