Die Kosten für die geplante Regional-Stadtbahn in Linz scheinen schon vor dem offiziellen Baustart aus dem Ruder zu laufen und liegen nun bei fast einer Milliarde Euro. Davon unabhängig soll der Ministerrat am Mittwoch die Finanzierungsbeteiligung beschließen.
Die Kosten für die geplante Regional-Stadtbahn in Linz scheinen schon vor dem offiziellen Baustart aus dem Ruder zu laufen: War in der Planungsphase und bis Ende 2023 noch von Gesamtkosten in der Höhe von 667 Millionen Euro die Rede, spricht das Land Oberösterreich aktuell schon von einem Kostenrahmen, der sich an der Milliardengrenze bewegt.
Konkret wird das Öffi-Projekt, von dem vor allem Pendler aus Linz und dem Mühlviertel profitieren sollen, mit Kosten in der Höhe von 939 Millionen Euro beziffert. Das Land rechtfertigt die höheren Kosten mit einer neuen Preisbasis und eingerechneten Risikofaktoren.
Prüfung im Ministerrat verschoben
Unabhängig davon soll im Ministerrat in Wien am Mittwoch die letzte theoretische Hürde für das Mega-Projekt genommen werden. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sagt: „Damit sind wir voll im Zeitplan, vor dem Sommer können alle notwendigen Beschlüsse vorliegen.“
Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) rechnet frühestens 2027 mit dem Spatenstich. Die Kosten teilen sich Bund (50%), Land (42,5%) sowie die Stadt Linz mit 7,5% – wobei die Stadt maximal 50 Millionen Euro zahlt.
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