Die Blauen touren im Vorwahlkampf mit einem „Straßenquiz“ durch Oberösterreich und nutzen Filmmaterial für Parteiwerbung im Internet. Es geht gegen die Grünen und die SPÖ.
Bargeld an Wähler zu verschenken – das hat bei den Freiheitlichen eine gewisse Tradition: Der verstorbene Kärntner LH Jörg Haider tat dies in seinem Bundesland, ließ sich dabei filmen, fotografieren und bejubeln. Erst mit einem Schilling-Tausender, dann mit einem Euro-Hunderter.
Nicht ganz so tief in die (Steuergeld-)Kasse greifen jetzt auch die Blauen in Oberösterreich: Auf dem Instagram-Profil von Parteiobmann Manfred Haimbuchner (fast 9300 folgen ihm) ist zu sehen, wie ein Herr mit einem Mikrofon in der Hand Passanten anspricht.
„110 Euro oder 2600 Euro pro Woche?“
Da wird etwa die Frage gestellt: „Wie viel Steuergeld hat die deutsche grüne Außenministerin Annalena Baerbock für Friseur und Make-up pro Woche ausgegeben? Sind das A: 110 €, oder B: 2600 €?“ Antwort des Befragten: „2600 € pro Woche, schätze ich mal.“
FPÖ-Team vor der SPÖ-Parteizentrale unterwegs
Weitere Fragen: „Kennen Sie die Hauptstadt von Oberösterreich?“ Oder: „Welche Fahne wollte die SPÖ in Niederösterreich bei einer Veranstaltung verbieten?“ Antwort: „Die Österreich-Fahne.“ Für drei richtige Antworten gibt’s in dem FPÖ-Straßenquiz 10 Euro – und für die FPÖ Gratis-Material für ihre Kampagnen im Web. Der Ort der „Passantenbefragung“: die Linzer Landstraße, direkt vor der Zentrale der SPÖ.
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