Zwei deutsche Polizeistreifen versuchten am Freitag, um kurz nach 23 Uhr auf der deutschen Autobahn A96 im Bereich Sigmarszell einen Pkw mit nicht zugelassenem deutschem Kennzeichen anzuhalten, um ihn zu kontrollieren. Die Polizisten hatten die Rechnung allerdings ohne den Pkw-Lenker gemacht.
Der Mann missachtete die Anhalteversuche nämlich eiskalt, flüchtete mit weit überhöhter Geschwindigkeit Richtung Österreich und wurde deshalb von den beiden Streifen verfolgt. Beim Grenzübergang Hörbranz fuhr der Flüchtende auf die A14 und damit in österreichisches Bundesgebiet ein, woraufhin die Vorarlberger Landesleitzentrale unverzüglich von der Einsatzzentrale Kempten über die Nacheile verständigt wurde.
Kollision mitten in Bregenz
Daraufhin wurden auch österreichische Polizeistreifen auf das Fluchtfahrzeug angesetzt, die ebenfalls die Verfolgung aufnahmen. In Folge fuhr das flüchtende Fahrzeug durch den Pfändertunnel und dann von der A14 bei der Abfahrt Wolfurt/Lauterach ab. Über die L 190 fuhr das Fahrzeug weiter ins Stadtgebiet von Bregenz, wo es schließlich auf der Mehrerauerbrücke zu einer Kollision mit der deutschen Polizeistreife kam und der Lenker von der österreichischen Beamten festgenommen werden konnte.
Bei der Kollision wurden ein deutscher Polizeibeamter und der Lenker des flüchtenden Fahrzeugs leicht verletzt. Ein deutsches Polizeifahrzeug und der Fluchtwagen wurden beschädigt. Auf den Lenker warten jetzt sowohl in Österreich als auch in Deutschland mehrere Anzeigen.
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