Bis zu 1000 Stunden Zeit investierten Feuerwehren bisher in den Ankauf neuer Fahrzeuge, die Preisunterschiede betrugen teils bis zu 160.000 Euro. Damit ist vorerst Schluss: Ein Pilotversuch prüft Gesamtbeschaffung von Fahrzeugen durch das Landeskommando, sowie ausgebaute Förderungen für Stellplätze und einen Reparaturbonus.
Bis zu 1000 Stunden verwenden Feuerwehren für die Neuanschaffung von Fahrzeugen. Das soll sich nun ändern: Am Freitag wurde ein Pilotversuch vorgestellt, der vorsieht, dass das Landesfeuerwehrkommando Fahrzeuge konzipiert und in größeren Mengen bestellt. Für standortbedingte Sonderbedürfnisse können je nach Fahrzeug bestimmte Leerräume genutzt werden.
Soll Zeit und Geld sparen
Davon erhoffen sich Landesräte Michaela Langer-Weninger (ÖVP) und Michael Lindner (SPÖ) auch große finanzielle Einsparungen und Entlastungen für die Gemeinden. Ebenso Teil des Versuchs: Stellplätze für Stützpunktfahrzeuge werden mit 70 bis 80 Prozent gefördert, statt bisher 20 bis 80 Prozent. Feuerwehren müssen keine Eigenleistungsbeiträge mehr zahlen.
Fahrzeuge länger nutzen
Auch ein Reparaturbonus ist Teil des Pakets: Dessen Ziel ist es, die Nutzungsdauer der Fahrzeuge durch eine Generalüberholung um bis zu zehn Jahre zu verlängern. Derzeit müssen Feuerwehrautos nach 25 Jahren aus dem Dienst ausscheiden, selbst wenn sie nur vergleichsweise wenige Kilometer unter den Rädern haben.
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