14 Tote in Titisee
Gasaustritt löste Brand-Katastrophe in Werkstatt aus
Die Gasflasche gehörte zu einem Gasofen, der in der Werkstatt aufgestellt war. "Es kam zu einer schlagartigen Ausbreitung von Feuer und Rauch", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Menschen in dem Raum hatten nach Darstellung der Experten kaum eine Chance, dem Inferno zu entkommen. Alle seien sofort tot gewesen. Der Brandschutz in der Behindertenwerkstatt im Schwarzwald war aus Sicht der Behörden völlig ausreichend.
Innerhalb kürzester Zeit breitete sich der lebensgefährliche Rauch in dem dreistöckigen Gebäude aus. Fluchtwege waren abgeschnitten, schließlich brach Panik aus. Viele Behinderte, die nur eingeschränkt laufen können oder im Rollstuhl sitzen, waren orientierungslos. Sie standen am Fenster und riefen um Hilfe.
Von den 97 Menschen, die sich aus dem Gebäude retten konnten, schafften dies nach Darstellung der Behörden 86 aus eigener Kraft. Elf Menschen mussten von der Feuerwehr aus dem Gebäude geleitet werden.
Opfer im Alter zwischen 28 und 68 Jahren
Zehn Frauen und drei Männer mit Handicaps erstickten an giftigem Rauch oder verbrannten. Die behinderten Frauen waren im Alter von 28 bis 68 Jahren, die Männer zwischen 45 und 68 Jahren. Die getötete Betreuerin war 50 Jahre alt. Neun Menschen wurden schwer verletzt.
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