Permanente Überbelastung im Berufsleben kann oftmals zu enormen Stresssituationen bis hin zum Burnout führen. Welche betrieblichen Maßnahmen hier gegensteuern können, weiß Margit Schuß, Expertin für Mobbing & Burnout in der Arbeiterkammer Steiermark.
Die moderne Arbeitswelt führt oft zu Stress und Burnout. Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Herausforderungen und Belastungen. Kurzfristiger Stress kann motivierend wirken und die Leistungsfähigkeit steigern. Problematisch wird es, wenn Stress chronisch wird und der Körper keine ausreichenden Erholungsphasen mehr findet. Dann kann es zu einem Burnout kommen, einem Zustand der emotionalen, körperlichen und geistigen Erschöpfung.
Burnout ist ein schleichender Prozess
Burnout ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess, der oft über Monate oder Jahre hinweg entsteht. Betroffene fühlen sich dauerhaft überfordert, leer und ausgebrannt. Typische Symptome sind Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, ein Gefühl der inneren Leere und körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen.
Entscheidend für die Prävention sind innerbetriebliche Maßnahmen, um die Überforderung der Beschäftigten zu reduzieren. Es benötigt z. B. eine Unternehmenskultur der Achtsamkeit, klare Vertretungsregelungen, vorbildhaftes Führungsverhalten und Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen. Der Aufbau einer betrieblichen Gesundheitsförderung ist auch empfehlenswert.
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