Keine Trinkgeld-Steuer
Nevada: Trump ködert mit teuren Wahlzuckerln
Donald Trump wirbt fleißig um Wählerstimmen. In der Touristenstadt Las Vegas versuchte er nun, mit der Abschaffung der Besteuerung von Trinkgeld zu punkten. Ein teures Unterfangen.
„Das ist das erste Mal, dass ich das sage, und für die Hotelangestellten und die Leute, die Trinkgeld bekommen, wird es eine große Freude sein, denn wenn ich im Amt bin, werden wir keine Steuern auf Trinkgelder erheben“, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat am Sonntag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Nevada.
Der US-Bundesstaat gilt als einer der Schlüsselstaaten für die Präsidentschaftswahl im November. Sowohl US-Präsident Joe Biden als auch Trump werden in dem sogenannten „Swing State“ gute Chancen auf einen Wahlsieg eingeräumt.
Teures Wahlzuckerl
Trump hat bereits versprochen, die von den Republikanern 2017 beschlossenen Steuersenkungen, die Ende 2025 auslaufen, dauerhaft einzuführen. Steuerexperten schätzen, dass dies das US-Defizit über einen Zeitraum von zehn Jahren im Vergleich zu aktuellen Prognosen um rund vier Billionen Dollar erhöhen würde.
Nevada ist einer von sechs oder sieben Swing States, die voraussichtlich den Ausgang der Wahlen entscheiden werden. Der jüngsten Umfrage von Fox News nach dem Schuldspruch Trumps im Schweigegeldprozess zufolge liegt Trump in Nevada fünf Prozentpunkte vor Biden.
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