Die sintflutartigen Niederschläge der vergangenen Tage haben Unmengen an Dreck, Nährstoffen und sonstigen Materialien in den Bodensee gespült, auch andere Gewässer sind sichtlich verunreinigt. Beim Baden ist folglich Vorsicht geboten.
Insbesondere im Bereich der Gemeinden Lochau und Hörbranz haben Leiblach und Ruggbach Unmengen an Erdmaterial in den See gespült – das sieht zwar nicht schön aus, ist in der Regel aber unbedenklich.
Deutlich gefährlicher sind jene Stoffe, die aus dem teils überlasteten Kanalisationsnetz in den See geschwemmt worden sind – erhöhte Keimbelastungen sind aktuell am gesamten Vorarlberger Ufer möglich. Das Umweltinstitut des Landes hat bereits Wasserproben zur Feststellung der Badequalität an den Bodensee-Badestellen gezogen, für kommende Woche ist mit den Ergebnissen zu rechnen.
Es ist derzeit jedenfalls ratsam, beim Baden Vorsicht walten zu lassen – trübe Stellen sollten am besten gemieden werden. Grund zur Panik besteht allerdings nicht: Erfahrungsgemäß nehmen die witterungsbedingten Belastungen durch die Sonneneinstrahlung rasch wieder ab.
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