Wer jetzt denkt, hier den Freibrief zum BigMac-Schlemmen und Pommes-Stopfen gefunden zu haben, ist aber leider am Holzweg. Am "Supersize Me" ist genauso etwas dran, wie am "Minimize Me". Als Morgan Spurlock in seiner Doku "Supersize Me" knappe 20 Kilo durch Fast-Food zulegte, stopfte er alles, was fett und sündig ist, in sich hinein - aber vielleicht hat der Filmemacher nur nicht lang genug gegessen?
Scherz beiseite - die Wahrheit über die Mackie-Diät
Merab Morgen, die McDonalds-Abspeckerin, achtete auf ihren Menüplan. Die 35-Jährige aß Salate ebenso wie Burger und Pommes. Gezeigt hat sie damit eins: Nicht nur das Restaurant ist für die Fettleibigkeit der Kunden verantwortlich, sondern auch der Genießer selbst tut sein Übriges dazu.
Morgan Merab stellte sich eine Diät aus dem Menüplan der Fastfood-Kette zusammen, und nahm nie mehr als 1.400 Kalorien am Tag zu sich. Nach 90 Tagen hatte die stark übergewichtige Amerikanerin 16 Kilo runter.
Teuer aber effektiv
Billig war die Diät jedenfalls nicht. Mit durchschnittlich 13 bis 20 Euro pro Tag geht so eine McDonalds Diät ganz ordentlich ins Geld, wenn man so wie Merab Morgan alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist.
Die lobenswerte Leistung der Amerikanerin bestand aber eigentlich darin, dass sie es schaffte, ihre alten Essgewohnheiten mit einer Diät zu verknüpfen. Sie aß weiterhin ihr geliebtes Fastfood, aber immer mit der Nährwerttabelle im Hinterkopf.
Berichten amerikanischer Medien zufolge, hat die Abspeckerin schon ein paar Nachfolger und Anhänger gefunden. Einem offiziellen Statement von McDonalds ist zu entnehmen, dass man von den Resultaten zwar beruhigt, aber nicht überrascht sei...
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