Hunderte Gegenstände aus dem Besitz der im Vorjahr verstorbenen Filmdiva Gina Lollobrigida sind in Italien versteigert worden. Die Armbanduhr, die Kubas Revolutionsführer Fidel Castro Lollobrigida einst schenkte, kam für 18.850 Euro unter den Hammer, wie das Auktionshaus Wannenes mitteilte.
Alle 410 Objekte, die bei der mehr als zehnstündigen Auktion in Genua angeboten wurden, seien in Summe für 1,14 Mio. Euro inklusive Gebühren verkauft worden.
Hunderte Stücke unterm Hammer
Eine Bronzeskulptur des Künstlers Giacomo Manzù, die Lollobrigida zeigen soll, ersteigerte ein Bietender dem Auktionshaus zufolge für 125.100 Euro.
Ein üppig verzierter sizilianischer Holzschrank mit Intarsien aus Korallen und Schildpatt ging für 118.250 Euro weg. Für einen Goldring mit einem Smaragd und Diamanten wurden 9.475 Euro geboten.
Schulden hinterlassen
Was genau mit dem Erlös passiert, ist unklar. Medienberichten zufolge soll die italienische Schauspielerin Schulden hinterlassen haben. Der Rest soll demnach unter den beiden zerstrittenen Erben, Lollobrigidas Sohn Milko Skofic und ihrem langjährigen Assistenten und Begleiter, Andrea Piazzolla, aufgeteilt werden.
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