Rekordergebnis
Promikonzert für Opfer von “Sandy” brachte 23 Millionen
"Wir sind unendlich dankbar und gerührt für dieses Zeichen der Unterstützung für die, die unter den Folgen des Supersturms leiden", sagte Peggy Dyer vom Roten Kreuz. "Das Ergebnis von 23 Millionen Dollar ist ein deutliches Zeichen, wie sehr die Amerikaner in Zeichen der Not zusammenstehen." Das Geld werde sofort den Bedürftigen zugutekommen. Allerdings: Der geschätzte Gesamtschaden ist mit 20 Milliarden Dollar fast 1.000-mal so hoch.
Aimee Mann komponierte Hurrikan-"Hymne"
Die Sängerin Aimee Mann ("How Am I Different", "Save me") gab "Sandy" indessen eine inoffizielle Hymne. Die 52-Jährige nutzte bei einer Tournee eine Zwangspause durch das Unwetter und dichtete Barry Manilows Welthit "Mandy" in "Sandy" um. "Das ist eine der dümmsten Sachen, die ich je gemacht habe", sagte sie in einem auf ihrer Website veröffentlichten Konzertmitschnitt. Dann stimmt sie an: "Ich erinnere mich an Montagnacht, der Regen kam runter, kalt wie Eis..." Später im Lied klagt sie, sie könne nicht online gehen und keine Dusche nehmen. Das Publikum war begeistert.
Zehntausende New Yorker müssen umziehen
Nach dem verheerenden Wirbelsturm müssen Zehntausende New Yorker vorübergehend umziehen. Wo die Stromversorgung noch nicht wiederhergestellt sei, seien viele Häuser wegen der herrschenden Niedrigtemperaturen derzeit "unbewohnbar", sagte der Gouverneur des Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, am Sonntag. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, allein in der Metropole seien bis zu 40.000 Menschen betroffen.
Sechs Tage nach dem Durchzug von "Sandy" waren in der Stadt nach Angaben Cuomos noch immer fast 140.000 Menschen ohne Strom. Für den Bundesstaat nannte der Gouverneur eine Zahl von etwa 730.000 Betroffenen. Ihre Lage wird durch den anhaltenden Mangel an Benzin und Diesel in der Unglücksregion noch verschärft. An den Tankstellen gibt es weiterhin lange Schlangen von Menschen, die auf Treibstoff für Heizgeräte warten. Laut dem Gouverneur gebe es Verbesserungen, "es braucht Geduld", mahnte er aber zugleich.
Durch "Sandy" waren vor knapp einer Woche allein in der Stadt New York 42 Menschen ums Leben gekommen, in allen 15 betroffenen Bundesstaaten gab es mindestens 109 Tote.
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