Ein Burgenländer ist Interims-Teamchef von Hongkong! Der Güssinger Wolfgang Luisser beerbt den scheidenden Norweger Jörn Andersen für die letzten beiden WM-Qualifiktionsspiele gegen den Iran und Turkmenistan.
Der Plan hatte eigentlich etwas anders ausgesehen. „Vor drei Wochen fragte mich Jörn Andersen, ob ich als Co-Trainer mitgehen würde, wenn er bei einem Verein anheuert“, verrät Wolfgang Luisser, der Interesse zeigte. Nun beerbt er den Norweger, dessen Assistent er seit zwei Jahren ist und der beim Tabellenführer der 2. chinesischen Liga unterschrieb, interimistisch als Teamchef Hongkongs – weil Andersen nur einen Co-Trainer mitnehmen hätte können, der auch Chinesisch spricht. In den letzten beiden Gruppenspielen zur WM-Qualifikation 2026 gegen den Iran und Turkmenistan wird Luisser die Verantwortung tragen.
WM-Zug schon abgefahren
Mit nur einem Punkt aus vier Spielen ist Hongkong Letzter, der Aufstiegszug längst abgefahren. „Dennoch wollen wir uns so gut es geht verkaufen“, sagt Luisser. Kein Wunder, könnten starke Leistungen ja als „Bewerbung“ für ein langfristiges Engagegement als Teamchef gewertet werden. „Ich glaube, dass unser Spielstil mit hohem Pressing ankommt“, könnte sich der 44-Jährige das gut vorstellen, „ich war vor diesem Engagement schon viereinhalb Jahre Co von Werner Gregoritsch beim U21-Team und fühle mich bereit, Teamchef zu werden.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.