Die Salzburger Lauffestspiele gehen in diesen Tagen in die 21. Edition. Langzeit-Chef und Leichtathletik-Trainer Hannes Langer feiert dabei ein Jubiläum. Die Veranstalter peilen den Teilnehmerrekord aus dem Jahr 2019 an und haben zwei größere Änderungen vorgenommen.
Das Auge läuft mit. Diese leicht abgewandelte Redewendung trifft auf die Salzburger Lauffestspiele zu. Tausende Bewegungsbegeisterte legen in den kommenden Tagen mitten im Weltkulturerbe der Mozartstadt unterschiedliche Distanzen zurück. Das Highlight ist der Marathon, die Königsdisziplin über 42,195 Kilometer.
Die Startzeit dafür wurde wegen des stetigen Temperaturanstiegs um eine halbe Stunde auf 8.30 Uhr vorverlegt. „Wenn ich weiß, dass ich bei kühleren Temperaturen durchkomme, werde ich auch bessere Leistungen bringen“, sieht Hannes Langer zudem sportliche Vorteile. Der Leichtathletiktrainer feiert bei der 21. Edition sein 20-Jahre-Jubiläum als Chef.
Die zweite große Änderung betrifft den Startpunkt. Dieser befindet sich 2024 für die halbe und volle Distanz nicht mehr am Hanuschplatz, sondern auf der Staatsbrücke. Das Ziel liegt wie in den Jahren davor in der Hofstallgasse.
Freitag
Salzburger Frauenlauf (Volksgarten, 19.15)
Samstag
Mini-Marathon & Junior-Marathon (15.15), Inclusion Run (18.30, jeweils Volksgarten)
Sonntag
10-Kilometer-Lauf (Hofstallgasse, 8.15), Halbmarathon, Marathon (beide 8.30), Staffel-Marathon (8.36, jeweils Staatsbrücke).
Die Sportveranstaltung hat sich über die vergangenen Jahre zur größten in der Stadt Salzburg entwickelt und ist ein Fixpunkt im Kalender. „Auch weil wir uns 365 Tage im Jahr mit dem Thema befassen“, erklärt Langer, der mit seinem Team auch einen Teilnehmerrekord ins Visier nimmt.
Zwei neue Botschafter
Dieser liegt bei rund 8500 Personen aus dem Jahr 2019, die beim mehrteiligen Event dabei waren. Langer-Schützling und Aushängeschild Peter Herzog feiert heuer eine Premiere. Der österreichische Rekordhalter (Union Salzburg) aus Saalfelden läuft seinen ersten Salzburg-Marathon. Am Dienstag wurde der 36-Jährige wie Kollegin Cornelia Moser-Stöckl (SC Leogang) zum Botschafter der Lauffestspiele ernannt.
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