Was die Situation hochgefährlich machte: An den 15 Kilometern, die der Waggon führerlos entlangrollte ist, befinden sich gut ein Dutzend großteils unbeschrankte Bahnübergänge. Doch die Polizei reagierte goldrichtig - Chefinspektor Hermann Kogler: "Ich alarmierte sofort alle verfügbaren Streifen. Die Kollegen besetzten die wichtigsten Bahnübergänge entlang der Strecke und sicherten sie."
"Aufgestiegen und Handbremse gezogen"
Kogler und zwei Kollegen von der Inspektion Feldkirchen machten sich unterdessen auf die Suche nach dem Geisterwaggon und entdeckten ihn schließlich im Bereich von Stöcklweingarten: "Kurz vor einer Steigung gelang es, aufzusteigen und die Handbremse zu ziehen. Hätte der Waggon diese Steigung auch geschafft, wäre er bis nach Villach gerollt."
Die ÖBB prüfen den Zwischenfall. Sprecher Christoph Posch: "Bei Verschubarbeiten in Feldkirchen ist etwas schiefgegangen. Danke der Polizei, sie hat richtig reagiert." Der mit Holz beladene Waggon habe allerdings kein hohes Tempo erreicht, da auf dieser Strecke das dafür nötige Gefälle fehlen würde.
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