Hoffen auf Wunder
Versicherung will todkranke Zwillinge nicht retten
In den USA warten eineiigen Zwillinge auf ein heilendes Medikament. Doch die Krankenversicherung will dafür nicht zahlen. Die Familie hofft nun auf großzügige Spender.
Bei Eli und Easton wurde Spinale Muskelatrophie diagnostiziert. Dieses vererbliche Leiden kann Nervenzellen im Gehirn und im Rückenmark zerstören. Es gibt keine Heilung, sondern nur eine Behandlung, mit der man die Symptome aufhalten und Komplikationen verhindern kann. Derzeit haben die beiden Kinder noch keine Symptome, aber es ist nur eine Frage der Zeit.
Eltern unter Schock
Die Krankenkasse will nicht zahlen. Als der Bescheid eintraf, stand die junge Mutter unter Schock: „Eine einmalige Behandlung mit Zolgesnesma kostet zwischen einer Million und 2,3 Millionen Dollar pro Kind.“ Deshalb haben Reed und ihr Ehemann Austin eine Spendenwebseite auf GoFundMe angelegt. Sie wollen ihren Säuglingen durch die Güte von Fremden die Medikamente besorgen.
Eine einmalige Behandlung mit Zolgesnesma kostet zwischen einer Million und 2,3 Millionen Dollar pro Kind.
Die Eltern der Zwillinge
Austin Reed: „Die Versicherung hat auch unseren Einspruch abgelehnt. Jetzt ist das Leben unserer Kinder nicht mehr in unseren, sondern in den Händen von anderen Menschen. Es ist ein harter Tobak.“








Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.