Vermisste Megan (15)
Schule wusste seit Monaten von Affäre mit Mathe-Lehrer
Auf dem Heimflug von einem Schulausflug im Februar in Los Angeles seien die beiden nebeneinander gesessen und hätten Händchen gehalten, schreibt die "Daily Mail". Eine Schulfreundin von Megan berichtete daraufhin einer Lehrerin der Bishop Bell Church of England School von ihrem Verdacht, der Lehrer und die Schülerin hätten eine Affäre. "Die Lehrerin hat damals schon gemeint, dass es unangebracht sei, weil er so viel älter ist als Megan. Aber getan hat sie nichts", wird das Mädchen zitiert.
Die Schule entgegnet nun, es sei eine Untersuchung gegen den Lehrer Jeremy Forrest eingeleitet worden. Am Freitag wäre der 30-Jährige vermutlich suspendiert worden. Möglichweise sei das auch ein Grund für das Verschwinden der beiden, heißt es von den Behörden.
Lehrer und Schülerin flirteten per SMS
Megans Freundinnen zeigen sich empört, dass die Schule nicht mehr tat, um das Mädchen zu schützen. "Megan war total aufgeregt wegen ihrer Beziehung zu Mister Forrest. Sie haben sich ständig SMS geschickt. Er hat ihr sowas geschrieben wie 'Ich vermisse dich' und 'Ich kann es kaum erwarten, dich wieder zu umarmen'. Megan ist jemand, der sehr verletzlich ist, ich mache mir Sorgen", sagte eine Schülerin gegenüber dem "Telegraph". "Niemand weiß jetzt, wo sie ist und ob sie jemals wieder zurückkommt."
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich Megan nicht in Gefahr befindet. Man nehme an, dass das Mädchen freiwillig mit dem 30-Jährigen mitgefahren sei. "Wir gehen davon aus, dass sich das Paar noch in Frankreich befindet und arbeiten mit den französischen Behörden sowie unserer Botschaft in Paris zusammen", sagte Chefinspektor Jason Tingley in einer Mitteilung der Polizeibehörde von Sussex. Auch ein Foto des schwarzen Ford Fiesta, mit dem der Lehrer und das Mädchen zuletzt unterwegs waren, wurde veröffentlicht.
"Megan, bitte, komm nach Hause!"
Megans Eltern sorgen sich sehr um ihre Tochter. In dem Aufruf der Polizei wird Megans Mutter Danielle Wilson zitiert: "Meg, mein Schatz, ich bin ganz krank vor Sorge. Mir ist ganz egal, was du gemacht hast, oder vielleicht jetzt gerade tust, bitte lass mich wissen, ob es dir gut geht. Ruf mich an oder schick mir eine SMS, ganz egal. Aber ich muss wissen, ob du okay bist." Auch Vater Martin Stammers möchte seine Tochter wieder in die Arme schließen: "Megan, bitte, komm nach Hause!"
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