„Die inflationsbedingten Kostensteigerungen der letzten beiden Jahre sind gleich hoch wie diejenigen der letzten acht Jahre zusammen“, sagte der kaufmännische Direktor der Salzburger Festspiele, Lukas Crepaz, in der Kuratoriumssitzung am Freitag.
Konkret stellt das vor allem das Großbauprojekt „Festspielbezirk 2030“ vor Hindernisse: Die aus dem Jahr 2019 stammende Kostenschätzung kann unter den gegebenen Umständen nicht gehalten werden.
Deshalb wurde nun beschlossen, den Vorentwurf zu überarbeiten. Parallel dazu werden Verhandlungen mit Bund, Land und Stadt zur Finanzierung der außerordentlichen Valorisierung geführt. Im Spätherbst 204 soll der neu überarbeitete Vorentwurf vorliegen und im Kuratorium diskutiert werden.
Am geplanten Baustart des Megaprojektes soll sich aber vorerst nichts ändern. Er wird unverändert im September 2024 erfolgen. Die erste Etappe stellt der Bau des Festspielzentrums am Herbert-von-Karajan-Platz beim Schüttkasten dar. Dieser wird komplett privat durch Festspielfreund und Unterstützer Hans-Peter Wild finanziert.
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