Geld statt Drogen
Schmuggler mit 80.000 Dollar im Magen erwischt
Ein Kolumbianer und ein Venezolaner wurden am Flughafen von Medellin festgenommen, teilten die kolumbianischen Grenzbehörden am Freitag mit. Die beiden etwa 30-jährigen korpulenten Männer fielen demnach bei der Einreise durch ihre Nervosität auf. Eine Untersuchung per Scanner habe dann "seltsame Gegenstände im Unterleib" gezeigt.
Einer der beiden Männer gab den Behörden zufolge umgehend zu, insgesamt 40 Kapseln mit jeweils zehn 100-Dollar-Scheinen verschluckt zu haben - eine bislang unbekannte Methode der Geldwäsche in Kolumbien, wie Patino erklärte. "Bisher hatten wir es vor allem mit verschluckten Drogen zu tun, die aus dem Land gebracht werden sollten."
Der Hintergrund des Geldschmuggels ist noch unklar. Wahrscheinlich handle es sich um Drogengeschäfte, Waffen- oder Menschenhandel, sagte Patino.
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