Ähnlich wie bei der ÖVP sind die ersten zwei Wahlen im heurigen Superwahl auch die NEOS nicht sehr gut verlaufen. Die pinke Partei ist in Innsbruck aus der Gemeinderat geflogen und in Salzburg Stadt hat sie ein Drittel ihrer Wähler verloren und hält nur mehr ein Mandat. 2023 haben die NEOS den Wiedereinzug in den Salzburger Landtag verpasst. Warum die Liberalen dennoch für die anstehende EU- und Nationalratswahl nicht nervös sind, hat die „Krone“ recherchiert.
Grundsätzlich sind die Ursachen und Ausgangslage für die Wahlniederlagen bei den NEOS anders gelagert als bei der Volkspartei. In Innsbruck sehen die Parteistrategen keine Fehler in der eigenen Partei. Das schlechte Abschneiden resultiere daraus, dass sich die Wahl in der Tiroler Landeshauptstadt sehr auf die Frage nach dem Bürgermeister zwischen Amtsinhaber Georg Willi von den Grünen, dem ÖVP-Rebell Johannes Anzengruber und FPÖ-Kandidat Markus Lassenberger zugespitzt habe. In dieser Gemengelage seien die Pinken einfach nicht durchgekommen, meinen mehrere Insider.
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