Eine Reisegruppe deutscher Pensionisten war auf dem Weg zu einem Weinlesefest in Ungarn, als ihr Reisebus gegen 8.30 Uhr nahe dem Outlet Center Parndorf im Bezirk Neusiedl am See rechts in den Straßengraben schlitterte und umkippte. Laut Rotem Kreuz wurden dabei 17 Insassen leicht verletzt. Ein Mann wurde mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber ins SMZ Ost nach Wien geflogen. Laut ersten Informationen ist er aber mit Prellungen davongekommen.
Der Bus war mit rund 100 Stundenkilometern unterwegs, als der deutsche Lenker laut eigenen Angaben die Sonnenrollos herunterziehen wollte, weil er geblendet wurde. Dabei dürfte ihm ein folgenschwerer Fahrfehler unterlaufen sein, sodass das tonnenschwere Fahrzeug von der Fahrbahn abkam.
Die A4 musste für die Landung des Hubschraubers kurze Zeit gesperrt werden. Bis die Bergung des umgekippten Busses abgeschlossen wurde, war die Autobahn für mehrere Stunden nur einspurig befahrbar. "Der Lenker wird bei der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt", erklärt Franz Füzi, Leiter der Landesverkehrsabteilung.
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