Mit "Bombe" bedroht

US-Bankangestellte musste eigene Filiale überfallen

Ausland
06.09.2012 12:17
Eine Bankangestellte in Kalifornien ist nach Angaben der Polizei von Kidnappern gezwungen worden, ihre eigene Filiale auszurauben. Wie die "Los Angeles Times" am Mittwoch berichtete, war die Frau in ihrem Haus nahe Los Angeles überwältigt und anschließend zu ihrer Filiale gebracht worden. Die Entführer hatten ihr sogar eine vermeintliche Bombe umgeschnallt.

"Die Frau wurde von den Räubern gezwungen, ein 'explosives Gerät' am Körper zu tragen", sagte Sheriff Mike Parker der Zeitung. Polizeisprecher Steve Whitmore erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: "Sie haben ihr etwas umgeschnallt, das wie eine Rohrbombe aussah."

Die Filialleiterin habe die Anweisungen der maskierten Täter befolgt und Geld in unbekannter Höhe aus der Eingangstür geworfen, so der Polizeisprecher. Die Männer seien dann in einem weißen Auto mit der Beute geflüchtet. 

Von "Bombe" ging keine Gefahr aus
Das herbeigerufene Sprengstoffkommando konnte die vermeintliche Bombe schließlich vom Körper der Frau entfernen und mithilfe eines Roboters unter die Lupe nehmen. Es habe sich herausgestellt, dass von dem Objekt keine Gefahr ausgegangen wäre, so Lieutenant Neal Mongan. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, von den Räubern fehlte zunächst jede Spur.

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