07.09.2012 16:52 |

Eberesche & mehr

Das sind gesunde Früchte und Kräuter im Herbst

Erkältungen vorbeugen, Schlafstörungen lindern oder die Verdauung anregen – mit Heilpflanzen kannst du auf ganz natürliche Weise viel für Gesundheit und Wohlbefinden tun. Besonders im Spätsommer und Herbst finden wir in der Natur wieder viele Kräuter und Früchte, die heilende Wirkung haben. Wir verraten dir die wichtigsten Herbstkräuter, die gut für deine Gesundheit sind.
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Brennnesseln für Blase und Nieren. Zubereitungen aus Blättern und Kraut wirken leicht wassertreibend, was auf den hohen Gehalt an Mineralstoffen, vor allem Kalium, zurückgeführt wird. Sie werden deshalb zur Durchspülung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und bei Nierengrießbildung angewendet.

Ihre heilende Wirkung bei Rheuma und entzündlichen Gelenkerkrankungen verdankt die Brennnessel ihrem Gehalt an Caffeoyläpfelsäure und ungesättigten Fettsäuren, die antientzündliche Eigenschaften besitzen.

Sanddornsaft gilt als allgemeines Stärkungsmittel für den ganzen Körper. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten empfiehlt es sich, immer wieder den Saft zu sich zu nehmen, um so gegen Erkältungskrankheiten und fiebrige Infekte gewappnet zu sein.

Holunder ist der Allrounder schlechthin. Er gilt als blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, milchbildend, pilztötend, schleimlösend und schweißtreibend, wird überdies zur Hautpflege sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Sowohl aus den Blüten als auch den Beeren des Holunders lässt sich Tee zubereiten.

Hopfenblüten enthalten unter anderem Harze und Bitterstoffe wie Hopfenbittersäure, außerdem ätherische Öle sowie diverse Gerbstoffe. Hopfen wirkt beruhigend, hormonregulierend, appetitanregend, kräftigt Magen und Darm. Zusätzlich ist er harntreibend, schmerzlindernd und krampflösend. Hopfen hat außerdem antibakterielle Wirkung und wird deshalb als Konservierungsstoff bei der Biererzeugung verwendet.

Die Bitterstoffe und Gerbstoffe der Eberesche helfen bei Problemen des Verdauungssystems, insbesondere der Galle. Aber auch zur Regulierung der Darmfunktion kann man die Eberesche einsetzen, denn sie hilft sowohl gegen Durchfall als auch Verstopfung. Außerdem kann man den erhitzten und gepressten Saft mit Honig gegen Bronchitis probieren.

Die leuchtend roten Beeren enthalten zudem reichlich Vitamin C, sind aber so sauer und bitter, dass man sie nicht roh essen kann.

Beifuß wirkt wärmend und entkrampfend auf die Gebärmutter und den gesamten Unterleib (Menstruationsprobleme). Außerdem hat die Pflanze eine positive Wirkung auf die Füße. Der Aufguss aus Beifußkraut kann als Fußbad verwendet werden, Beifußöl eignet sich bei schmerzenden Füßen.

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