Fit für Silvester

So halten Sie wirklich bis Mitternacht durch

Gesund
31.12.2025 11:00

Die letzten Stunden des Jahres sind angebrochen, der Countdown zum neuen Jahr hat begonnen. Doch mit der Vorfreude auf das Feuerwerk und die festlichen Augenblicke geht auch eine Herausforderung einher, der sich vor allem Frühaufsteher stellen müssen: Bis Mitternacht durchzuhalten.

Während das Zuwarten zum Tageswechsel des Jahres für die „Nachteulen“ weniger problematisch ist, kann es für die „Lerchen“ zur regelrechten Mammutaufgabe werden. Immerhin gilt letzterer Typ als Frühaufsteher, der bereits in den Morgenstunden sehr produktiv wird. Spätestens am Abend gehen die Energiereserven jedoch zur Neige, was sich in der Regel in verfrühter Müdigkeit und eiligerem zu Bett gehen äußert.

Genau das Gegenteil ist bei den Nachtschwärmern der Fall, die alles andere als Morgenmenschen sind. Ihre Stärken kommen vor allem in den späteren Stunden zu tragen, wo diese zumeist deutlich leistungsfähiger sind. Spät- oder Nachtschichten sowie lange Feiern sind besser für die Nachteulen bewältigbar.

Alle wollen feiern
So verschieden die Schlaf-Wach-Gewohnheiten auch sind, gilt doch einmal im Jahr für beide Typen das Gleiche: zu Silvester muss bis Mitternacht durchgehalten werden. Immerhin möchte man den Start ins neue Jahr nicht verpassen und mit seinen Liebsten feiern.

Neben der späten Uhrzeit kommt in den meisten Fällen ein ausgiebiges, kulinarisches Angebot an Speisen und Getränken erschwerend hinzu. Das sorgt nicht nur für einen vollen Bauch, sondern ruft meist auch ein Gefühl von Müdigkeit hervor. Ein „Verdauungsschläfchen“ kann dann zu einem äußerst verlockenden Gedanken werden. Doch wie kann man sich am besten für die Nacht der Nächte vorbereiten?

Ausreichend Schlaf zur Vorbereitung
Unabhängig davon, ob man eher ein Frühaufsteher oder ein Nachtschwärmer ist, sollte in den Nächten vor Silvester auf ausreichend Schlaf geachtet werden, damit die körpereigenen Energiespeicher möglichst gut gefühlt sind.

Gerade für die Lerchen empfiehlt sich bei ersten Anzeichen von Müdigkeit ein kurzes Nickerchen am frühen Abend. Das kann dabei helfen, noch einmal ausreichend Kräfte für die bevorstehenden Stunden bis Mitternacht zu tanken. Doch aufgepasst: Wer die Schlafdauer falsch wählt, riskiert den gegenteiligen Effekt.

Achten Sie am Vortag auf ausreichend und erholsamen Schlaf.
Achten Sie am Vortag auf ausreichend und erholsamen Schlaf.(Bild: volha_r/stock.adobe.com)

Daher empfiehlt sich - je nach Notwendigkeit - ein Schläfchen in der Länge von 20 bis maximal 90 Minuten. Ein Aufwachen zwischen diesen beiden Zeitpunkten oder nach mehr als eineinhalb Stunden sollte vermieden werden, da so die für die Erholung notwendige Tiefschlafphase unterbrochen wird.

Contenance statt hemmungsloses Schlemmen
Umfangreiche Buffets, Raclettes oder ein Fondue - alle drei Varianten erfreuen sich am Silvesterabend großer Beliebtheit. Ergänzend wird das Menü nicht selten um diverse alkoholische Getränke. Werden Speis und Trank mit reichlich Zucker oder einfachen Kohlenhydraten in übermäßigen Mengen konsumiert, so kann ein sogenanntes Food coma die unerwünschte Folge sein.

Die wichtigsten Tipps

  • Statt Pommes oder weißem Reis stellen beispielsweise Gemüse oder Salat eine gesündere Beilagen-Alternative dar.
  • Vorwiegend auf Vollkornprodukte (z.B. Brot, Nudeln) zurückgreifen.
  • Naschen nur in überschaubaren Mengen
  • Ein Kaffee nach dem Essen und das darin enthaltene Koffein kann der Müdigkeitsentwicklung entgegenwirken bzw. diese abschwächen.
  • Alkoholische Getränke nur in überschaubarem Ausmaß konsumieren. Zudem sollte zu jedem Glas Wein, Sekt und co. immer auch Wasser getrunken werden, um der Dehydrierung entgegenzuwirken.

Darunter versteht man vereinfacht erklärt den typischen Durchhänger nach einer üppigen Mahlzeit, der Hand in Hand mit einer Abnahme der Konzentrationsleistung und einer gleichzeitigen Zunahme von Müdigkeit geht. Daher die Teller besser nicht überfüllen und auf folgende Punkte achten:

Der gute, alte Verdauungsspaziergang
„Nach dem Essen sollst du ruh’n oder tausend Schritte tun“ - diese Weisheit hat bestimmt jeder schon mindestens einmal in seinem Leben zu hören bekommen. Dabei sollte vor allem der zweite Teil des Merksatzes forciert werden.

Denn: leichte Bewegung mit niedriger Intensität - im Idealanfall an der frischen Luft - kurbelt nicht nur den Kreislauf an, sondern hilft auch dabei, den Körper mit viel frischem Sauerstoff zu versorgen. Gleichzeitig hat die kühle Luft einen erfrischenden Effekt, welcher der Müdigkeit entgegenwirken kann.

Sollte der Spaziergang im Freien wetterbedingt nicht möglich sein, kann alternativ im Badezimmer Abhilfe gefunden werden. Einfach das Gesicht einige Sekunden lang mit kühlem Wasser waschen. Das sorgt in den meist gut geheizten Räumlichkeiten nicht nur für eine willkommene Abkühlung, sondern hilft dabei, wieder fit und munter zu werden.

Wer rastet, der rostet
Nach einer ausgiebigen Mahlzeit und mit fortgeschrittener Stunde wird der Drang nach Ruhe und Erholung kontinuierlich höher. Hier gilt es, der Verlockung durch bequeme Sitzmöglichkeiten unbedingt zu trotzen. Ansonsten wird die ohnehin bestehende Müdigkeit zusätzlich gefördert.

Stattdessen sollte die Zeit für körperliche Aktivität genutzt werden. Tanzen zur Lieblingsmusik oder lustige Partyspiele - wie etwa der klassische „Sesseltanz“ - sorgen nicht nur für Unterhaltung und Spannung, sondern helfen auch dabei, Körper und Geist munter zu halten.

Auch die Beleuchtung spielt eine wesentliche Rolle. Wird ein Raum mit viel Licht erhellt, regt das nicht nur die Sinne an, sondern verringert und verzögert auch die Melatoninproduktion. Dieses Hormon hat einen großen Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus. Speziell in den dunklen Abendstunden steigt die Konzentration des Botenstoffes an, was die Entstehung von Müdigkeit fördert.

Traubenzucker als letzter „Joker“
Sollte bereits das gesamte Repertoire an Maßnahmen zum Munter bleiben ausgeschöpft sein und die Augen trotzdem immer schwerer werden, kann Traubenzucker einen letzten Energieschub bringen. Aber Vorsicht: so schnell der Blutzuckerspiegel dadurch ansteigt und zu einer besseren Aufmerksamkeit führt, so schnell fällt er auch wieder ab.

Das hat zur Folge, dass der gegenteilige Effekt, also die Förderung von Erschöpftheit und Müdigkeit, erreicht wird. Somit sollte der Energielieferant frühestens 30 bis 45 Minuten vor Mitternacht eingenommen werden, sodass dem Höhepunkt des Jahres nichts im Weg steht!

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt