Kolumbiens Präsident:
Trump „hat Kokainfabrik in Venezuela angegriffen“
Die USA haben nach den Worten des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro eine mutmaßliche Kokainfabrik in der venezolanischen Hafenstadt Maracaibo angegriffen.
Petro deutete an, dass die Anlage von der kolumbianischen Guerilla-Organisation ELN betrieben worden sei, die einen Teil der kokainproduzierenden kolumbianischen Region Catatumbo an der Grenze zu Venezuela kontrolliert. „Es ist ganz einfach die ELN.“ Die ELN ermögliche mit ihrem Drogenhandel die Invasion Venezuelas.
„Wir wissen, dass Trump eine Fabrik in Maracaibo bombardiert hat, in der, so befürchten wir, Kokainpaste zur Herstellung von Kokain verarbeitet wurde“, erklärte er am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X mit Blick auf US-Präsident Donald Trump.
Zuvor hatte Trump bestätigt, dass die USA eine Anlegestelle für mutmaßliche venezolanische Drogenboote angegriffen hätten. Es war zunächst allerdings unklar, ob es sich um denselben Ort handelte. Die venezolanische Regierung äußerte sich zunächst nicht. Trump legte Nicolás Maduro einen Rücktritt nahe.
Hintergrund: Seit September greift die US-Armee immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bereits mehr als 100 Menschen getötet. Kritiker stufen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig ein.









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