Im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung der Gswb, des größten gemeinnützigen Wohnbauträgers des Landes, kündigte Lukas Wolff, Chef des Gremiums, seinen Rückzug an. Nach der Vertragsbeendigung von Geschäftsführer Peter Rassaerts ist dies der zweite Abschied an der Spitze der gebeutelten Gswb binnen weniger Wochen.
Die Gswb kommt nicht und nicht zur Ruhe. Erst im Februar wurde bekannt, dass Geschäftsführer Peter Rassaerts seinen Hut nehmen muss, nun folgt der zweite Abschied an der Spitze der Wohnbaugesellschaft. Lukas Wolff, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gswb, teilte in einer ordentlichen Sitzung des Gremiums mit, dass er sich zurückziehe.
Nach Ticket-Skandal rollen die Köpfe
Wie die „Krone“ aus dem Umfeld der Gswb erfuhr, soll Wolff in der Aufsichtsratssitzung angekündigt haben, dass diese seine letzte sei. Wolff zieht nun wohl die Konsequenz aus den Versäumnissen, die zuletzt öffentlich wurden. Wie berichtet waren mehr als 1500 Mieteranfragen vor einer Kontrollamtsprüfung auf „erledigt“ gestellt worden, obwohl sie noch offen gewesen waren. Eine Anweisung dies zu tun, sei aus höchster Ebene gekommen.
Zuletzt seien zwar nur mehr wenige dieser Tickets offen gewesen, jedoch dürfte Rassaerts und auch Wolff aufgrund der Causa und neuer Missstände in Gswb-Wohnungen nicht mehr zu halten gewesen sein. Wolff ging nun aus freien Stücken.
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