Nächste Schritte

Wie die Gswb jetzt ihre Großbaustelle beheben will

Salzburg
23.02.2024 07:00
Nach den personellen Konsequenzen beginnt in der Wohnbaufirma von Stadt und Land erst die richtige Arbeit. Die „Krone“ gibt einen Überblick über die wichtigsten Herausforderungen für die Eigentümer und Chefs.

Die Konsequenzen waren schnell gezogen. Noch am Mittwoch hatten Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Stadt-Chef Harald Preuner das Kapitel von Peter Rassaerts als Gswb-Chef beendet. Nun braucht die Wohnbau-Firma aber einen echten Neustart. Die „Krone“ kennt die nächsten Schritte für das Stadt-Land-Unternehmen:

Neuer Chef: Die Eigentümer Stadt und Land müssen sich auf die Suche nach einem neuen Chef machen. Der Posten wird ausgeschrieben. Ob es wieder ein Allein-Geschäftsführer oder, wie früher, zwei Chefs geben wird, ist noch offen. Eines ist aber klar: „Auch wenn es eine Zweierlösung werden sollte, wollen wir nicht wie früher wieder zwei Blöcke in der Gswb haben“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Externe Prüfung: Auf Geheiß des Aufsichtsrats und der Eigentümer wird eine Organisationsanalyse der Bereiche Beschwerdemanagement und Hausverwaltung gestartet. In diesen beiden Bereichen gab es in der jüngeren Vergangenheit die meisten Beschwerden. Auch der Revisionsverband soll die Hausverwaltung der Gswb prüfen.

Kontrollamtsbericht: Neben externen Prüfern, die die Gswb bald im Haus haben wird, ist auch die Prüfung durch das Kontrollamt, die erst zum Ticketskandal geführt hat, noch nicht abgeschlossen. Im März soll es noch eine Besprechung mit dem Kontrollamt geben. Im April könnte der Bericht dann fertig sein. Die Aufsichtsratsmitglieder haben aber einstimmig beschlossen, den Rohbericht des Kontrollamts einsehen und diskutieren zu wollen. Auch der Revisionsverband für Gemeinnützige soll die Ergebnisse des Kontrollamts noch einmal prüfen.

Kommunikation: Auch an der Kommunikation der Gswb in den vergangenen Wochen übt der Aufsichtsrat vergleichsweise unverblümt Kritik. Die „interne und externe Kommunikationsstrategie“ solle neu aufgestellt werden. Auch mit den Kosten dafür dürfte das Aufsichtsgremium nicht zufrieden sein. Denn dies solle unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Mitarbeitersuche: Eines steht fest, die Mitarbeiter können am wenigsten für das Gswb-Schlamassel. Sie müssen ihre Jobs unter seit Jahren schärfer werdenden Bedingungen erledigen. Das zeigen auch die nackten Zahlen. Seit 2006 ging der Mitarbeiterstand von 245 bis ins Jahr 2022 auf 185 zurück. Allein 30 davon wurden seit 2016 eingespart. Dazu kommen Berichte über hohe Fluktuation unter den Mitarbeitern.

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