Rache der Al-Kaida?
Jemen: Dutzende Tote bei Anschlag auf Beerdigung
Der Anschlag galt offenbar einem hochrangigen Kämpfer gegen die mit Al-Kaida verbündete Gruppe Ansar al-Sharia. Der Volkskomitee-Kommandant sei bei dem Angriff verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Zwei seiner Brüder seien getötet worden, hieß es. Ein Bewohner am Ort des Anschlags sagte, Al-Kaida habe sich an den Volkskomitees für ihre Unterstützung bei der Rückeroberung der Stadt im Juni rächen wollen.
Die Armee hatte Mitte Juni gemeldet, Jaar und Sinjibar wieder unter ihre Kontrolle gebracht zu haben. Der Al-Kaida-Ableger "Partisanen der Scharia" hatte vergangenes Jahr die Schwächung der Regierung durch die Proteste gegen den damaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh genutzt, um ihre Macht im Süden und Osten auszubauen. Seither kommt es es vermehrt zu Anschlägen.
Al-Kaida-Mitglieder durch Drohne getötet
Im Osten des Jemens wurden indessen fünf mutmaßliche Al-Kaida-Mitglieder beim Beschuss ihres Fahrzeugs durch eine Drohne getötet. Die Drohne habe nahe eines Dorfes in der Region Hadramaut zwei Raketen auf den Geländewagen gefeuert, sagte ein Behördenvertreter AFP. Der Angriffsort wurde umgehend von den Sicherheitskräften abgeriegelt. Die USA haben die einzigen Drohnen in der Region. Die unbemannten Flugzeuge fliegen im Osten und Süden des Jemen immer wieder Angriffe auf Al-Kaida-Mitglieder.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.